Ein Berliner Fahrrad-Startup kommt ins Rollen

Ein Berliner Fahrrad-Startup kommt ins Rollen

Auf Stahl schwören auch die Gründer des kleinen Unternehmens „Rakete Fahrräder Berlin“. Sie produzieren ihre Räder mit hohem Stahlanteil. Ihre Überzeugung: Räder müssen im besten Fall ein Leben lang halten und jedem Regen, jedem Schlagloch und jeder Belastung trotzen. Modelle dieser Art sind bruchsicher und geben die Vibration der Straße kaum an den Körper weiter.

Jedes „Raketerad“ ist ein Unikat und auf den Bedarf des jeweiligen Kunden ausgerichtet. In ein paar Jahren könnten die Berliner Unternehmer einen vergleichbaren Erfolg wie ihre spanischen Kollegen von der kleinen Firma „Orbea“ feiern – ihre Räder haben es vom Baskenland bis in Läden in Chile und Mexico geschafft.

Wichtig für die vier Gründer Daniel, Tom, Benjamin und David ist auch: Die Fahrräder müssen umweltfreundlich produziert werden. „Bezieht man die Lebensdauer von Stahl in die Rechnung mit ein, schont Stahl unsere Ressourcen tatsächlich am besten: die Herstellung verbraucht weniger Energie und hinterlässt weniger umweltschädliche Abfallprodukte als Carbon oder Aluminium“, erklärt Daniel. Außerdem kann Stahl zu nahezu 100% recycelt werden. Das passt zu einer umweltfreundlichen Technologie wie dem Fahrrad.

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