EU-Kanada Abkommen: Ein guter Deal für Landwirte

EU-Kanada Abkommen: Ein guter Deal für Landwirte

Das Abkommen über eine strategische Partnerschaft gibt die Rahmenbedingungen für die Beziehungen zwischen der EU und Kanada vor. Es ermöglicht eine intensivere Zusammenarbeit in strategischen Bereichen (Klimaschutz, Sicherheit, Außen- und Sicherheitspolitik), die im Interessen- und Verantwortungsbereich beider Seiten liegen. Durch das Abkommen über eine strategische Partnerschaft, das seit dem 1. April 2017 vorläufig angewandt wird, sowie durch CETA können die Beziehungen zwischen der EU und Kanada noch weiter vertieft werden.
 
Die Freihandelsabkommen der EU kurbeln nachweislich Wachstum und Beschäftigung in Europa an. Ein Beispiel dafür ist das Handelsabkommen zwischen der EU und Südkorea. Seit seinem Inkrafttreten im Jahr 2011 haben Ausfuhren aus der EU nach Südkorea um mehr als 55 %, bei bestimmten landwirtschaftlichen Erzeugnissen gar um 70 % zugenommen. Die Automobilverkäufe der EU in Südkorea haben sich verdreifacht, das Handelsdefizit hat sich in einen Überschuss verwandelt. Auch dieses Abkommen wurde nach der Ratifizierung auf EU-Ebene bis zur Ratifizierung durch alle EU-Mitgliedstaaten mehrere Jahre lang vorläufig angewendet.
 
31 Millionen Arbeitsplätze in Europa sind vom Ausfuhrgeschäft abhängig. Im Durchschnitt sichert jede zusätzliche Exportmilliarde 14 000 Arbeitsplätze in der EU.
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