Wie wirken sich EU-Handelsabkommen auf traditionelle Lebensmittel und Getränke in Europa aus?

Wie wirken sich EU-Handelsabkommen auf traditionelle Lebensmittel und Getränke in Europa aus?

EU-Vorschriften schieben Produktimitationen von Champagner, Feta-Käse und schottischem Whisky, einen Riegel vor. Sogenannte „geografische Angaben“ besagen, dass nur das Originalprodukt unter diesem Namen vertrieben werden kann – in der EU oder im Ausland. EU-Handelsabkommen wie beispielsweise mit Südkorea, Singapur und Kanada umfassen eine lange Liste von Produkten, die durch die geografischen Angaben geschützt werden.

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Unternehmen außerhalb Europas können zwar weiterhin versuchen, ihre Versionen von renommierten europäischen Lebensmitteln zu vertreiben – der Verbraucher hat jedoch die Möglichkeit, jederzeit zu überprüfen, ob er das Originalprodukt kauft. So können EU-Unternehmen ihre Produkte exportieren – oft sogar zollfrei, dank der Handelsabkommen –, ohne dabei das Risiko einzugehen, dass Imitationen ihre Gewinne, ihren Ruf oder ihren Marktanteil schädigen.

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