Inwiefern beeinflusst der Handel die Beschäftigung?

Inwiefern beeinflusst der Handel die Beschäftigung?

Exporte bilden die Grundlage für 31 Millionen Arbeitsplätze in der EU. EU-Handelsabkommen schaffen Arbeitsplätze, weil sie europäischen Unternehmen den Export von Produkten und Dienstleistungen zu wettbewerbsfähigen Preisen erleichtern.

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Wenn Unternehmen wachsen, stellen sie mehr Leute ein. Sie können außerdem die Vorleistungen und Teile, die sie für die Herstellung ihrer Produkte benötigen, günstiger beziehen und sind dadurch wettbewerbsfähiger.

Der Wettbewerb durch Importe regt europäische Firmen zu Innovationen an, dadurch bleiben sie konkurrenzfähig. In einigen Fällen kann es auch zum Abbau von Arbeitsplätzen kommen, doch meist ist dies einer Kombination verschiedener Faktoren geschuldet, z. B. neuen Technologien und Automatisierung. Wo dies geschieht, können europäische Regierungen mit Umschulungen und Beratung eingreifen, um Arbeitnehmer bei der Suche nach einer neuen Arbeitsstelle zu unterstützen. Die EU stellt außerdem Geldmittel zur Verfügung, um Arbeitnehmer in die Arbeitswelt zurückzuführen.

In der großen Mehrheit der EU-Länder stützen Exporte aus der Europäischen Union in den Rest der Welt mehr als 10 % der Arbeitsplätze. Arbeitsplätze mit Exporthintergrund sind im Durchschnitt besser bezahlt und höher qualifiziert als solche, die nichts mit Exporten zu tun haben.

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