Welche Folgen hat Handel für Arbeitskräfte in Entwicklungsländern?

Welche Folgen hat Handel für Arbeitskräfte in Entwicklungsländern?

Handelsabkommen sind eine Möglichkeit für die EU, Arbeitnehmerrechte rund um die Welt zu verteidigen.

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Abkommen mit Kolumbien, Ecuador und Peru, Südkorea, Georgien, Staaten im südlichen Afrika und der Karibik verbieten unter anderem Zwangsarbeit und legen fest, dass Gewerkschaften mit Arbeitgebern verhandeln müssen. Gruppen der Zivilgesellschaft treffen sich, um sicherzustellen, dass die vereinbarten Standards eingehalten werden, und überwachen die Auswirkungen des Handelsabkommens auf Arbeitnehmer.

Die beste Methode, um Armut zu reduzieren, ist, Handel zu treiben. Je einfacher es für Entwicklungsländer ist, in die EU zu exportieren, desto wahrscheinlicher produzieren sie höherwertige Güter (z. B. Schokolade anstatt Kakao) und schaffen besser bezahlte Arbeitsplätze (z. B. in der Produktion und nicht im Bergbau). Gleichzeitig riskieren Länder, die nicht genügend im Bereich Arbeitnehmerschutz unternehmen, ihren bevorzugten Zugang zum lukrativen europäischen Markt zu verlieren.

Handelt hilft auch Arbeitnehmern in Entwicklungsländern. Wie im jüngsten Handelsabkommen mit der EU gefordert, läuft in Kanada gerade der Ratifizierungsprozess des Abkommens der Internationalen Arbeitsorganisation über Tarifverhandlungen.

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