Wie das EU-Japan-Abkommen den Handel mit Waren ankurbeln wird

Wie das EU-Japan-Abkommen den Handel mit Waren ankurbeln wird

Mit dem Handelsabkommen, das 2018 unterschrieben werden und im darauffolgenden Jahr in Kraft treten soll, fällt ein Großteil der rund €1 Mrd. Zollzahlungen weg, die europäische Unternehmen derzeit für Exporte nach Japan zahlen müssen. Außerdem schafft es viele seit Langem bestehende bürokratische Hürden ab und führt dadurch zu gerechteren Wettbewerbsbedingungen.

Es öffnet auch Dienstleistungsmärkte wie Finanzmärkte, Onlinehandel, Telekommunikation und Transport. Gleichzeitig schützt es mehr als 200 Lebensmittel und Getränke aus der EU vor billigen Imitationen aus Japan. Das Potential eines solchen Bürokratieabbaus ist immens – seit vor fünf Jahren ein ähnliches Abkommen mit Südkorea in Kraft getreten ist, haben EU-Exporte dorthin um mehr als die Hälfte zugenommen.

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