Handelspolitischer Schutz: Wie sehr setzt sich die EU für einen fairen Handel ein, um Arbeitsplätze zu schützen?

Handelspolitischer Schutz: Wie sehr setzt sich die EU für einen fairen Handel ein, um Arbeitsplätze zu schützen?

Die Europäische Union arbeitet nicht nur kontinuierlich an fairen internationalen Handelsabkommen, sondern schützt gleichzeitig auch die europäischen Arbeitnehmer und Unternehmen vor unfairen Handelspraktiken. Von Sonnenkollektoren über Stahl bis hin zu Biodiesel hat die Kommission erfolgreich eine Vielzahl von Antidumping- und Antisubventionsmaßnahmen durchgesetzt. Damit verteidigt die EU das Prinzip der offenen Märkte und schafft faire Wettbewerbsbedingungen. Dies macht sie weltweit zu einem der Hauptnutzer handelspolitischer Schutzinstrumente.

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Die handelspolitischen Schutzmaßnahmen der EU tragen dazu bei, die negativen Auswirkungen unlauterer Handelspraktiken im internationalen Handel zu beseitigen und sicherzustellen, dass die Industrie zu fairen Bedingungen Handel treiben kann. Durch die Einführung von Schutz-Maßnahmen bekennt die EU sich klar zu einem freien Handel, der jedoch fair sein muss. Auf diese Weise profitieren alle Marktteilnehmer.

Auch gegen Marktverzerrungen wird international vorgegangen. Die handelspolitischen Schutzmaßnahmen der EU beruhen auf Regeln der Welthandelsorganisation. Die Europäische Kommission ist dafür verantwortlich, sowohl Dumpingverfahren als auch Subventionsansprüche zu prüfen und gegebenenfalls mit handelspolitischen Maßnahmen abzuwehren.

Seit Beginn der Juncker-Kommission im Jahr 2014 hat die EU 35 handelspolitische Schutzmaßnahmen eingeführt, von denen 20 den Stahlsektor betreffen. Insgesamt sind 145 Schutzmaßnahmen in Kraft, die über 350.000 Arbeitsplätze schützen.

Insgesamt erfolgt das Verhängen von Schutzmaßnahmen durch die EU stets verantwortungsbewusst und zielgerichtet. Derzeit sind weniger als 0,5% der gesamten EU-Einfuhren von Antidumping- und Antisubventionsmaßnahmen betroffen.

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