Warum strebt die EU ein Handelsabkommen mit Japan an?

Warum strebt die EU ein Handelsabkommen mit Japan an?

Das Wirtschaftspartnerschaftsabkommen zwischen der EU und Japan öffnet den japanischen Markt für europäische Unternehmen, schützt die einzigartigen Produkte des europäischen Kontinents und garantiert hohe Standards in der Lebensmittelsicherheit und bei Umweltbelangen.

Read more

Darüber hinaus sendet das Abkommen die klare Botschaft, dass Protektionismus keine Lösung ist. Auf lange Sicht gehen zu hohe Importsteuern zu Lasten der Verbraucher und der europäischen Unternehmen, die hochqualitative Produkte herstellen, da solche Steuern die Endkosten in die Höhe treiben. Indem Zölle auf Kleidung, landwirtschaftliche Produkte und andere Güter verringert werden, kann die Zahl der über 600 000 Arbeitsplätze in der EU, die bereits vom Export nach Japan getragen werden, weiterwachsen.

Als die Grundsatzeinigung über das Abkommen im Juli 2017 bekannt gegeben wurde, ist Japan der drittgrößte Verbrauchermarkt der Welt, aber nur der siebtgrößte Exportmarkt der EU. Dies wird sich nun vermutlich ändern. Innerhalb der ersten fünf Jahre nach Inkrafttreten des Handelsabkommens zwischen der EU und Südkorea sind die Exporte der EU dorthin um 55 % gewachsen.

Seitenanfang